Wachstum bei Krankenhäusern
Mehr Patienten, mehr Personal

Wiesbaden. In deutschen Krankenhäusern wurden im vergangenen Jahr 19,2 Millionen Patienten stationär behandelt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, war das ein leichter Anstieg um 0,2 Prozent oder 34 800 Behandlungsfälle.

Der durchschnittliche Aufenthalt der Patienten in den Krankenhäusern dauerte 7,4 Tage - ähnlich lange wie im Vorjahr. Insgesamt standen in den fast 2000 Krankenhäusern in Deutschland 498 000 Betten zur Verfügung - im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang um 2700 Betten. Die Auslastungsquote betrug durchschnittlich 77,6 Prozent. Einen Zuwachs stellten die Statistiker beim Krankenhauspersonal fest. Die Zahl der Ärzte stieg um 3100 Stellen oder 2,1 Prozent auf insgesamt 153 900 Beschäftigte. Bei den 320 200 vollen Pflegestellen gab es einen Zuwachs um 0,5 Prozent oder 1400 Vollkräfte.

Stärker waren die 1153 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen ausgelastet. Sie erreichten im Schnitt eine Bettenauslastung von 82,9 Prozent, bei den öffentlichen Einrichtungen sogar von 91,6 Prozent. Die Zahl der dort insgesamt 1,97 Millionen Patienten lag geringfügig (0,2 Prozent) unter der des Vorjahres.
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