Waffenruhe brüchig

Ukrainische Nationalgardisten nahmen am Mittwoch Abschied von einem Kameraden, der am Montag bei Auseinandersetzungen vor dem Parlament in Kiew getötet worden war. Bild: dpa
Trotz der Waffenruhe im Kriegsgebiet Donbass sind nach Angaben aus Kiew mindestens zwei Zivilisten im Separatistengebiet Luhansk getötet worden. Zudem seien bei vereinzelten Verstößen fünf Soldaten verletzt worden, teilte Präsidialamtssprecher Andrej Lyssenko am Mittwoch mit. "Wir können keine vollständige Feuerpause seit 1. September bestätigen", sagte Alexander Hug von der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Nach Darstellung der prorussischen Separatisten in Donezk hielt die am Dienstag ausgerufene Waffenruhe weitgehend. Die EU wird wegen des blutigen Konflikts ihre Sanktionen gegen Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin und prorussische Separatisten um ein halbes Jahr bis 15. März verlängern.
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