Waffenstillstand in Kolumbien
Dem Frieden näher

Bogotá. Nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs haben sich die kolumbianische Regierung und die Guerillaorganisation Farc auf einen endgültigen Waffenstillstand verständigt, der als Voraussetzung für einen Friedensvertrag gilt. Die Rebellen legten ihre Waffen nieder, ihre Sicherheit werde gewährleistet, teilten die Unterhändler am Mittwoch in der Hauptstadt Havanna mit. Im Bürgerkrieg zwischen linken Guerillagruppen, rechten Paramilitärs und dem Militär starben seit Anfang der 1960er Jahre rund 220 000 Menschen. Millionen wurden vertrieben.

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