Walser bereut Holocaust-Rede

Der Schriftsteller Martin Walser (88) hat sich von seiner Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1998 distanziert. Es sei "vielleicht leichtsinnig" von ihm gewesen, "von der Instrumentalisierung des Holocaust zu sprechen, ohne Namen zu nennen", sagte er zu "Spiegel". Walser hatte unter anderem gesagt, der Themenkomplex Auschwitz dürfe nicht zur "Moralkeule" verkommen. Auch seine Aussage, er schaue weg, wenn Bilder von Holocaust-Opfern gezeigt würden, sei irreführend gewesen.
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