Washington Post
Pressestimmen

Zum Atomabkommen mit dem Iran schreibt die Zeitung:

Das Abkommen wie es jetzt steht, ist kompliziert und teuer - wenn auch letztlich, zumindest auf kurze Sicht, einer eskalierenden Konfrontation mit dem Iran vorzuziehen. Die unmittelbarste Auswirkung wird sein, Teheran nach Aufhebung der Sanktionen im den kommenden zwölf Monaten bis zu 150 Milliarden Dollar in die Kassen zu spülen - Gelder, die die Führung wahrscheinlich dazu nutzen wird, die heimische Wirtschaft wiederzubeleben, aber auch, um Kriege und terroristische Gruppen im Irak, in Syrien, im Gazastreifen, im Jemen und anderswo zu finanzieren.

Hospodarske noviny

Auch die liberale tschechische Wirtschaftszeitung kommentiert dieses Thema:

Das Abkommen mit dem Iran verdient eine Chance. Doch die Unterzeichnung des Dokuments markiert nur den Beginn eines komplizierten Prozesses. Die Paragrafen auf dem Papier müssen in der Praxis umgesetzt werden. Dabei wissen alle Beteiligten nur zu gut, dass man dem Iran nicht trauen kann. Der Schlüssel zum Erfolg ist daher ein gründliches Kontrollregime. Nur wenige Länder haben es in der Vergangenheit geschafft, so sehr zu täuschen wie der Iran, der wiederholt über sein Atomprogramm gelogen hat
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