Wechsel an der Spitze des Heeres
Kurz notiert

Dresden/Amberg. (paa) Bei einem feierlichen Appell in Dresden hat der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, am Donnerstagabend das Kommando über das deutsche Heer von Generalleutnant Bruno Kasdorf auf Generalleutnant Jörg Vollmer übertragen. Der 57-jährige war zuletzt Stellvertreter von Kasdorf. Vollmer war 2013/2014 mit der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz" in Nordafghanistan im Einsatz. Den "Zwölfern" ist Kasdorf besonders verbunden. Er war vor 14 Jahren Kommandeur in Amberg. Im benachbarten Kümmersbruck begann die Karriere von Generalleutnant Carsten Jacobson, des neuen stellvertretenden Heeresinspekteurs. Kasdorf wurde mit einem Großen Zapfenstreich in den Ruhestand verabschiedet.

Terrormiliz greift zu Kreuzigungen

Al-Rakka.(dpa) Die IS-Terrormiliz hat in Syrien während des Fastenmonats Ramadan 94 Menschen gekreuzigt und ausgepeitscht, weil sie tagsüber gegessen hätten. Die Opfer seien an zentralen Straßen und Plätzen in Eisenkäfige gesperrt worden, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag. Unter den Bestraften in den vergangenen vier Wochen waren auch fünf Minderjährige.

Prag gibt Kirchen Eigentum zurück

Prag.(KNA) Nach zweijährigen Verhandlungen haben Tschechien und die katholische Kirche die Rückgabe von beschlagnahmtem Kircheneigentum vereinbart. Präsident Milos Zeman und der Prager Erzbischof Dominik Duka unterzeichneten am Donnerstag ein Memorandum, das die Rückgabe des Georgsklosters und der Neuen Propstei bis Ende Januar 2016 vorsieht. Die historischen Gebäude auf der Prager Burg waren unter den Kommunisten enteignet worden. Die Kirche verpflichtet sich ihrerseits, das Georgskloster und die Neue Propstei, die sich in schlechtem baulichen Zustand befinden, binnen fünf Jahren zu sanieren und dann für die Öffentlichkeit offenzuhalten.

Joachim Starbatty verlässt die AfD

Berlin.(dpa) Im Machtkampf bei der AfD hat nun auch der Europaabgeordnete Joachim Starbatty seinen Austritt erklärt. Der Parteitag habe gezeigt, "dass sich die AfD in eine Richtung entwickelt, die ich nicht mehr mittragen kann", heißt es in Starbattys Austrittsschreiben, das der Wirtschaftsprofessor auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte. Der 75-Jährige gehört zum wirtschaftsliberalen Lager um den Parteigründer Bernd Lucke, der die AfD bereits verlassen hat.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.