Weltweit Entsetzen über Terror in Bangladesch
Trauer in Dhaka

Mit einer Nachtwache im Kerzenschein erinnerten die Menschen in Dhaka an die Opfer des Terroranschlags. Bild: dpa

Dhaka. Nach der islamistischen Terrorattacke in Bangladesch mit 20 getöteten Geiseln bestreitet die Polizeiführung jegliche Verbindungen der sieben Täter zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Nach Angaben der amerikannische Terrorbeobachtungsstelle Site hatte sich der IS in der Nacht des Anschlags zur Tat bekannt. Das muslimische Land leidet seit mehr als drei Jahren unter einer Serie von Morden islamistischer Attentäter. Die Regierung in Dhaka machte stets lokale Extremisten und die Opposition für die Angriffe verantwortlich.

Die Terroristen hielten in der Nacht zum Samstag in einem bei Ausländern beliebten Restaurant in der Hauptstadt Dhaka stundenlang Geiseln fest und töteten mindestens 20 Besucher sowie zwei Polizisten - unter ihnen sind neun Italiener, sieben Japaner, ein US-Bürger und eine Inderin. 13 Geiseln wurden am Samstagmorgen bei einer Erstürmung durch Armee und Polizei befreit. Sechs der sieben Täter wurden erschossen. Hinweise auf deutsche Opfer gab es nach Angaben des Auswärtigen Amtes nicht.

Der Angriff löste einen weltweiten Aufschrei aus. Der italienische Regierungschef Matteo Renzi sprach von der Pflicht seines Landes, seine Werte gegen die Terroristen zu verteidigen. Papst Franziskus verurteilte den "barbarischen Akt" als gegen Gott und die Menschheit gerichtet.
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