Weniger Exporte von Kleinwaffen

Die Bundesregierung hat in diesem Jahr bisher weit weniger Exporte für Kleinwaffen gebilligt als in früheren Jahren. Im ersten Halbjahr 2015 wurden nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Ausfuhrgenehmigungen für Kleinwaffen und Kleinwaffenteile im Wert von 12,4 Millionen Euro erteilt. Dies sei für das erste Halbjahr der geringste Wert seit 15 Jahren, sagte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Donnerstag im Bundestag. Bei Kleinwaffen handelt es sich unter anderem um tragbare Waffen wie etwa Pistolen, Gewehre, Maschinenpistolen und Handgranaten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (21,3 Millionen) hätten sich die Genehmigungen nahezu halbiert.

Für den Export kleiner und leichter Waffen aus Deutschland wurden die Vorgaben verschärft. Die Grundsätze sehen schärfere Auflagen für den Weiterverkauf solcher Waffen vor. Gabriel bekräftigte, dass Kleinwaffen für Kriege gefährlicher seien als große Rüstungsgüter wie etwa Schiffe.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Berlin (7520)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.