Weniger neue IS-Kämpfer

Der Zustrom neuer Kämpfer zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien ist laut Aktivisten drastisch zurückgegangen. Seit Anfang des Jahres hätten sich den Extremisten rund 120 Anhänger aus Syrien oder dem Ausland angeschlossen, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Jedoch verstärke der IS die Rekrutierung von Kindersoldaten.

Der Zustrom von neuen Kämpfern in diesem Jahr sei der geringste Wert, seitdem der IS Ende Juni vergangenen Jahres ein "Islamisches Kalifat" ausgerufen habe, sagte der Leiter der Menschenrechtsbeobachter, Rami Abdel Rahman. Zuvor habe die Terrormiliz noch rund 1200 neue Kämpfer pro Monat gezählt. Als einen Grund für den Rückgang nannte Rahman die schärfere Überwachung ausreisewilliger Islamisten in westlichen Ländern. Der IS leide zudem unter Geldproblemen.
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