Wetzlarer Neue Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt zur Sterbehilfe:

Kein Zweifel: Es gibt noch immer viel zu wenige Hospize. Und die Palliativmedizin muss weiter ausgebaut werden. Doch wer darauf verweist, dass Todgeweihten mit Hilfe von Medikamenten die Schmerzen genommen werden können, der greift zu kurz. Das ist nur ein Aspekt des Sterbens. Der andere hat mit der Angst der Menschen zu tun, am Ende nur als Hülle dahinzuvegetieren, vollkommen von anderen abhängig zu sein. Damit jeder ein Grundrecht wahrnehmen kann, muss Hilfe erlaubt sein. Grundgesetz, Artikel 1, Absatz 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Lausitzer Rundschau

Die Zeitung aus Cottbus zum gleichen Thema:

Partei- und Fraktionszwang haben bei diesem Thema nichts, aber auch gar nichts verloren. Kirchenzugehörigkeiten auch nicht. Als Gesetzgeber müssen die Abgeordneten für die gesamte Gesellschaft Regeln finden, auch für die Nichtgläubigen. Es müssen Regeln sein, die den Verzweifelten Wege lassen und den am meisten Betroffenen, den Ärzten, in ihrer Entscheidungssituation helfen. Es darf keinen staatlichen Zwang zum Leben geben. Aber gleichzeitig gilt auch, dass die Büchse der Pandora namens Euthanasie zubleiben muss.

Donaukurier

Die Zeitung aus Ingolstadt zu Windkraft/Seehofer:

Verhinderungsversuche der Opposition bügelte die Partei ab. Man kann das eigentlich nur als Versuch sehen, den seit Monaten schwelenden Streit um das Gesetz schnell zu beenden: Ministerpräsident Horst Seehofer hatte es Windkraftgegnern im Wahlkampf versprochen. Es ist ein Mittel in der Politik, Fakten zu schaffen und zu hoffen, dass die Debatte versandet.

Nordwest-Zeitung

Das Blatt aus Oldenburg zur Rosetta-Mission:

Die "Rosetta-Mission" ist ohne Übertreibung das größte Raumfahrtabenteuer des neuen Jahrtausends. Kaum jemals zuvor hat sich die Raumfahrt so nah an ein so kleines, flüchtiges Ziel herangetraut. Kometen sind Übriggebliebene aus Zeiten allen Anfangs. In ihnen lagert das Ursprungsmaterial unserer Welt. Letztlich steht die Frage im Raum, woher die Grundlagen des Lebens stammen. Wir könnten der Antwort dank dieser kosmischen Leistung ein Stück nähergekommen sein.
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