Wirtschaftsflügel der Union fordert Steuerentlastung
32-Milliarden-Paket

Berlin. Der Wirtschaftsflügel der Union macht mobil für milliardenschwere Steuerentlastungen nach der Bundestagswahl 2017. Ein Drittel der Steuermehreinnahmen solle den Bürgern in Zukunft zurückgegeben werden, forderte der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU/CSU, Carsten Linnemann, am Montag. "Wenn nicht jetzt, wann dann?"

Konkret will die MIT einen Drei-Stufen-Plan angehen. Zum 1. Januar 2018 soll die Werbekostenpauschale für Arbeitnehmer auf 2000 Euro verdoppelt werden. Daraus soll eine Entlastung von 7,5 Milliarden Euro resultieren. Zudem soll so rund zwei Dritteln der Steuerzahler erspart werden, einzelne Belege einzureichen. Als zweites soll 2019 der Anstieg der Steuerkurve abgeflacht werden. Dafür soll der Steuersatz bei Jahreseinkommen ab 13 669 Euro von 24 auf 20 Prozent sinken. Außerdem soll der Spitzensatz künftig erst ab 60 000 Euro greifen statt wie bisher bei 53 666 Euro. Zusammen mit der ersten Stufe des Plans soll die Entlastung 32,4 Milliarden Euro erreichen. Als drittes soll 2020 der Kinderfreibetrag (derzeit 7248 Euro) auf den Wert des Grundfreibetrags für Erwachsene (8652 Euro) steigen. Auch das Kindergeld soll erhöht werden.
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