Zähe Suche nach Gauck-Nachfolger
Steinmeier weiter im Rennen

Berlin/München. Im Gezerre um die Suche nach einem Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck unternehmen die Spitzen der Koalition, die drei Parteivorsitzenden Angela Merkel (CDU), Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU) kommenden Sonntag einen neuen Anlauf für eine Einigung.

Nachdem SPD-Chef Gabriel Außenminister Frank-Walter Steinmeier vorgeschlagen hat, forderte ihn Seehofer nun auf klarzustellen, ob er noch einen gemeinsamen Kandidaten von Union und SPD wolle oder nicht. "Bundespräsidentenwahlen können nachfolgende Wahlen stark mitprägen", sagte der bayerische Ministerpräsident.

Die SPD ist laut SPD-Fraktionschef Thomas Oppermanns Worten weiter grundsätzlich bereit, sich wie verabredet mit der Union auf einen Kandidaten für die Nachfolge Gaucks zu verständigen. "Die Suche darf aber nicht dazu führen, dass wir uns nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen." In diesem Fall solle die SPD mit ihrem eigenen Bewerber antreten, nämlich mit Steinmeier.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.