Zentrum zur Suche nach NS-Raubkunst
Kurz notiert

Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta in Den Haag. Bild: dpa
Berlin.(dpa) Die Bundesregierung will die Suche nach NS-Raubkunst vorantreiben. Das Kabinett stimmte am Mittwoch einem Vorschlag von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) zu, dafür ein "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste" in Magdeburg zu schaffen. Es soll die bisherigen Anlaufstellen für Herkunftsforschung unter einem Dach vereinen.

Erster Staatschef vor Weltstrafgericht

Den Haag.(dpa) Kenias Präsident Uhuru Kenyatta ist als erster Staatschef vor die Richter des Internationalen Strafgerichtshofs getreten. Der 52-jährige nahm am Mittwoch in Den Haag auf der Anklagebank des Weltstrafgerichtes an der entscheidenden Sitzung über den gegen ihn angestrengten Prozess teil. Ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach der Präsidentenwahl 2007 in Kenia vorgeworfen, darunter Mord, Vergewaltigung und Deportationen. Über 1000 Menschen wurden damals getötet. Der Prozess droht jedoch, aus Mangel an Beweisen zu platzen. Die Anklage wirft Kenia vor, den Prozess zu sabotieren und Beweise nicht auszuhändigen.

Söder: Fluthilfefonds für Flüchtlinge

München.(dpa) Bayern erhöht mit einem Vorschlag den Druck auf den Bund, sich an den massiv steigenden Kosten für Flüchtlinge und Asylbewerber zu beteiligen. Finanzminister Markus Söder (CSU) plädierte am Mittwoch dafür, Geld aus dem längst nicht ausgeschöpften Fluthilfefonds von Bund und Ländern aus dem Jahr 2013 bereitzustellen. "Der Fonds ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Da ist sehr viel Geld übrig, das würde auf jeden Fall für einen substanziellen Beitrag reichen", sagte Söder.
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