Zwölf Tote bei Angriff auf Reisegruppe in Ägypten
Touristen statt Terroristen

Nach dem tödlichen Angriff auf eine mexikanische Reisegruppe in Ägypten steht die Regierung in Kairo unter Druck. Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto reagierte am Montag via Twitter entsetzt: "Mexiko verurteilt diese Aktionen gegen unsere Mitbürger und hat von der Regierung Ägyptens eine eingehende Untersuchung gefordert." Ägyptische Sicherheitskräfte hatten die Urlauber am Sonntag nach Angaben des Kairoer Innenministeriums irrtümlich beschossen, weil sie in dem Konvoi mit vier Geländewagen Terroristen vermuteten. Insgesamt starben bei dem Vorfall 12 Menschen in einer westlichen Wüstenregion. Nach Angaben der mexikanischen Regierung wurden die Reisenden aus der Luft attackiert. Die Urlauber seien angegriffen worden, nachdem sie einen Halt zum Essen und Ausruhen eingelegt hätten, sagte Außenministerin Claudia Ruiz Massieu am Montag in Mexiko-Stadt. Die ägyptische Regierung erklärte, die Reisegruppe sei in einer für Zivilisten verbotenen Sperrzone unterwegs gewesen.
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