Kein Widerspruch zur Eurasischen Wirtschaftsunion
Kasachstan setzt auf Kooperation mit der EU

Astana. Die frühere Sowjetrepublik Kasachstan sieht eine engere Zusammenarbeit mit der EU nicht als Widerspruch zur russisch dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion. Das sagte der Außenminister des Landes, Erlen Idrissow, der dpa. Kasachstan und die EU wollen heute ein Abkommen über vertiefte Partnerschaft und Kooperation unterzeichnen. "Das Eintreten unseres Landes für transkontinentale Zusammenarbeit wird heute von der Eurasischen Wirtschaftsunion wie von der EU unterstützt", sagte Idrissow. Langfristig hoffe Kasachstan auf eine Zusammenarbeit dieser konkurrierenden Integrationsprojekte. So solle eine Freihandelszone entstehen, "ein gemeinsamer Wirtschaftsraum im sogenannten Format "von Lissabon bis Wladiwostok". Das rohstoffreiche Kasachstan ist das neuntgrößte Land der Erde, hat aber nur 17,7 Millionen Einwohner. Präsident Nursultan Nasarbajew darf sich laut Verfassung so oft zur Wahl stellen, wie er will.

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