1. FC Nürnberg sucht Ausweg aus der Krise
Ismael: "Kopfsache"

Nürnbergs Trainer Valerien Ismael zeigt an, wo es seinen Spielern fehlt. Es wird für den Absteiger schwer, in die Erfolgsspur zu finden. Bild: dpa
Am Tag nach der nächsten bitteren Pleite in der 2. Fußball-Bundesliga hat sich der tief gestürzte Aufstiegsfavorit 1. FC Nürnberg auf Ursachensuche für seine sportliche Krise begeben. Er habe bereits Einzelgespräche mit den Spielern geführt, berichtete Trainer Valerien Ismael am Montag. "Wir werden genau hinschauen, wer vom Kopf her bereit ist, die Kurve zu kriegen", erklärte er vor dem Auswärtsspiel am Mittwoch beim Aufsteiger 1. FC Heidenheim.

"Die Leistung des Einzelnen muss stimmen, dann stimmt auch die Leistung der Mannschaft", sagte Ismael. Nach dem 0:3 am Sonntag in Karlsruhe richtete der Franzose den Blick nach vorne. "Es ist gut, dass schon drei Tage später wieder ein Spiel ansteht, auf das man sich konzentrieren muss", sagte der Coach am Montag. "Da kann man nicht lange nachdenken."

Nach der desolaten Vorstellung beim KSC ginge es vor allem darum, wieder zur Basis zurückzufinden. "Leidenschaft, Kampfgeist, Laufbereitschaft und Zusammenhalt", zählte Ismael als Tugenden auf. Heidenheim sei ein Gegner, der den Nürnbergern alles abverlangen werde.

Seine Position als Trainer wollte Ismael nicht kommentieren: "Es geht nicht um mich, es geht um die Mannschaft", sagte der 38-Jährige, der erst im Sommer das Amt beim Bundesliga-Absteiger angetreten hatte. Es sei klar, dass es jetzt Zweifel gebe, aber die Mannschaft habe Qualität, erklärte der Coach: "Es ist eine Kopfsache."
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