1. FC Nürnberg widerspricht Medienbericht über angeblich drohenden Punktabzug
Kreuzer der Bader-Nachfolger?

Oliver Kreuzer. Bild: dpa
Der 1. FC Nürnberg hat einem Medienbericht über einen angeblich drohenden Punktabzug in der 2. Liga widersprochen. Wie die Franken am Donnerstag mitteilten, drohe dem Verein keine derartige Sanktion durch die Deutsche Fußball Liga (DFL), sollte er Auflagen in den Lizenzierungspapieren nicht erfüllen.

Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet, der Club werde von der DFL "gezwungen, bis Ende August einen Transferüberschuss von gut 2,5 Millionen Euro zu erzielen". Sollte das nicht gelingen, drohe ähnlich wie Aalen oder Sandhausen in der Vorsaison ein Punktabzug. "Diese Behauptung ist falsch", sagte Nürnbergs kommissarischer Vorstand für Finanzen und Verwaltung, Mario Hamm, laut Vereinsmitteilung.

Die an die Nürnberger im April von der DFL erteilten Auflagen hätten weder Transfersummen zum Gegenstand noch die genannte Größenordnung, hieß es im Statement: "Soweit sich der 1. FC Nürnberg im Laufe der aktuellen Transferperiode entscheiden sollte, noch Spieler abzugeben, so wird dies aus ausschließlich sportlichen Motiven geschehen." Des Weiteren hieß es, dass Verstöße gegen die bestehenden Auflagen ohnehin keinen Punktabzug, sondern eine Geldstrafe zur Folge hätten.

Inzwischen macht in Nürnberg das Gerücht die Runde, dass Oliver Kreuzer, zuletzt Sportchef und Vorstandsmitglied beim Hamburger SV, Club-Sportvorstand Martin Bader beerben könnte. Das meldet der "kicker" in seiner Donnerstagausgabe.

Sportlich geht es für den Club am Montagabend (20.15 Uhr) mit dem bayerischen Derby gegen den TSV 1860 München weiter.
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