1:0-Sieg beim FSV Frankfurt: Valdet Rama trifft in der 84. Minute - VfR Aalen gewinnt 2:0 in ...
"Löwen" verlassen die Abstiegsränge

Die "Löwen"-Spieler (von links) Rodri Rios Lozano, Marius Wolf, Torschütze Valdet Rama, Korbinian Vollmann und Jannik Bandowski jubeln nach dem Tor des Tages. Mit dem 1:0-Erfolg beim FSV Frankfurt wahrte der TSV 1860 München die Chance auf den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Bild: dpa
Der TSV 1860 München hat mit einem Auswärtssieg die Abstiegsränge verlassen. Die "Löwen" gewannen am Freitag mit 1:0 (0:0) beim FSV Frankfurt und stehen damit mit 33 Punkten auf Rang 15. Auch der VfR Aalen darf nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf wieder hoffen. Sie rücken dank des besseren Torverhältnisses auf den Relegationsrang vor, punktgleich mit St. Pauli und Aue (alle 31 Punkte). In der dritten Partie des Abends sicherte der SV Sandhausen auch rechnerisch den Klassenverbleib. Die Mannschaft von Alois Schwartz gewann mit 4:0 (1:0) bei RB Leipzig.

Von Anfang an agierten die unter Druck stehenden Aalener zielstrebig und engagiert. Die Belohnung erfolgte nach einer knappen halben Stunde, als Orhan Ademi (27. Minute) nach einer Ecke am kurzen Pfosten lauerte und die Führung für den abstiegsbedrohten VfR erzielte. Später verwandelte Jürgen Gjasula einen Foulelfmeter (70.) und machte den Triumph der Gäste perfekt. Aalen feierte den zweiten Erfolg in den vergangenen sieben Partien und schöpft trotz Punktabzug nun wieder neue Hoffnung. "Wir sind am Leben, mehr aber auch nicht", sagte Aalens Coach Stefan Ruthenbeck.

Mutig begannen auch die abstiegsbedrohten "Löwen", eine erste Freistoßchance von Maximilian Wittek (7.) konnte FSV-Schlussmann Patric Klandt parieren. In einer höhepunktarmen Partie sah es lange Zeit nach einem torlosen Remis aus, bis der eingewechselte Valdet Rama (84.) die "Löwen" und Trainer Torsten Fröhling nach einer Vorarbeit von Daniel Adlung erlöste.

"Es ist scheißegal, wie der Sieg zustande gekommen ist. Wir wollten hier einfach nur gewinnen", sagte 1860-Kapitän Christopher Schindler. Für die Gastgeber aus Frankfurt (36 Punkte) wird es nach zehn sieglosen Spielen nun selbst noch einmal eng im Keller. "Wichtig ist, dass wir als Mannschaft jetzt die richtige Reaktion zeigen", sagte FSV-Coach Benno Möhlmann nach seinem 500. Spiel als Zweitliga-Trainer.

Vor den Augen des französischen Superstars Thierry Henry, Weltmeister 1998 und Europameister 2000, zeigten die Gastgeber aus Leipzig eine schwache Partie. Nach der Pleite beim FC St. Pauli in der Vorwoche schienen sich die Sachsen in Sachen Aufstieg aufgegeben zu haben und traten entsprechend lustlos auf. Sandhausen machte seine Sache gut und ging durch Marco Thiede (36.) in Führung. Im zweiten Durchgang legte Aziz Bouhaddouz (52./59./74.) mit einem Hattrick nach und sorgte für die Entscheidung. RB Leipzig hat damit auch theoretisch keine Chance mehr auf den Aufstieg.
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