40 Teams bei WM 2026?

Die Vorstellung einer aufgeblähten Fußball-WM mit 40 Mannschaften und beinahe 100 Spielen bereitet nicht nur Wolfgang Niersbach Unbehagen. Mit seinen europäischen Kollegen im Fifa-Exekutivkomitee konnte der Ex-DFB-Präsident den geschickten Vorstoß aus Afrika und Asien vorerst abwenden und den programmierten Proteststurm aus den europäischen Top-Ligen noch verhindern.

Die Debatte um ein erstes Mammut-Turnier im Jahr 2026 ist aber längst nicht vom Tisch. Wie weit die Pläne der Reformkommission vorangeschritten waren, verdeutlichte eine noch am Freitag auf der Fifa-Homepage einsehbare Tabelle mit der künftigen Verteilung der WM-Startplätze nach Konföderationen. Diese macht auch klar, warum die Afrikaner und Asiaten so dafür waren. Sie hätten mit künftig sieben statt fünf und 6 statt 4,5 Plätzen prozentual den größten Zuwachs zugesprochen bekommen. Das Europa-Kontigent wäre von 13 auf 14 Teams gestiegen.
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