Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Rio
Ein Fest zum Ende der Spiele

Rio de Janeiro. Die Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro am Sonntag soll ein Fest brasilianischer Kultur werden. Das haben die künstlerische Leitung um Direktor Leonardo Caetano, Produktionschef Abel Gomes und Kreativdirektorin Rosa Magalhães am Freitag in Rio versprochen. "Das Erlöschen der Flamme steht für die Hoffnung auf einen Neuanfang", sagte Magalhães und spielte auch auf die Situation in Brasilien an, das derzeit von einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise geplagt wird.

Der umstrittene Präsident Michel Temer, der bei der Eröffnungsfeier ausgepfiffen wurde, wird am Sonntag im Maracanã-Stadion nicht anwesend sein. "Wir werden eine tolle Abschlussfeier erleben", sagte Abel, ohne natürlich Einzelheiten preiszugeben. Hunderte professionelle Tänzer sind aufgeboten, um sehr vermutlich der großen musikalischen Tradition brasilianischer Musik wie Samba und Bossa Nova zu huldigen. Musik hatte schon bei der Eröffnungsfeier eine zentrale Rolle gespielt. "Es wird eine Show sein, die zeigt, was das Beste in Brasilien ist: Die Freude." Abel sagte, die Generalprobe habe sehr gut geklappt.

Gomes sagte, das brasilianische Fußballidol Pelé werde wegen seiner angeschlagenen Gesundheit wohl nicht da sein.

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