Anabolika-Doping und Fußball

Anabolika werden von Sportlern zu einem stärkeren Muskel- und Kraftzuwachs und damit einer Verbesserung der sportlichen Leistung genommen. Verwendet werden die androgenen Steroidhormone von Athleten im Training. Über einen längeren Zeitraum profitieren davon sportliche Grundeigenschaften wie Schnelligkeit, die eng mit der Kraftleistungen verknüpft sind. Anabolika wurden erstmals 1976 verboten und sind die am häufigsten benutzten Doping-Substanzen.

Die Wirkung im Fußball ist aufgrund dessen technischer Komponente nicht so ausschlaggebend wie in Individualsportarten wie Kugelstoßen, Gewichtheben oder Rennradfahren. Aber auch Fußballer können von verbesserten körperlichen Fähigkeiten profitieren. Allerdings kann sich der Anabolika-Konsum auch negativ auf die im Fußball wichtige Feinmotorik und die Beweglichkeit auswirken.

Bei der Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland waren fünf Spielerinnen aus Nordkorea des Anabolika-Dopings überführt worden. Nordkorea wurde daraufhin von der WM in diesem Jahr in Kanada ausgeschlossen.
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