Angemerkt Obelix hat's gewusst

Die spinnen, die Briten. Obelix hat schon immer gewusst, dass die Inselbewohner nördlich von Gallien manch schrulliges Verhalten aufweisen.

Makellose Rasenflächen, Kampfpausen zur Tee-Zeit, Mahlzeiten mit Pfefferminzsoße - in Band acht der Asterix-Comic-Reihe ist nachzulesen, wie toll es die Engländer bisweilen treiben.

Als ob das nicht schon genug an Verrücktheiten wäre, folgt jetzt der TV-Fußball-Deal. 6,9 Milliarden Sesterzen, pardon Euro - nur, um drei Jahre lang englischen Profifußball unters Volk zu bringen. Überspannt, abgefahren, total crazy.

Abgesehen davon, dass Obelix zu seiner Zeit überhaupt kein Fernsehen kannte. Mit dem Batzen Geld hätte der große Dicke besseres anzufangen gewusst: Zum Beispiel Wein bis zum Abwinken bestellen oder gebratene Wildschweine im Überfluss mampfen.

alfred.schwarzmeier@derneuetag.de

Fußball Messi-Messlatte zu hoch für Götze

München. (dpa) Mario Götze will sich trotz des WM-Titels und des berühmten Motivationsspruchs von Bundestrainer Joachim Löw weiter nicht mit Superstar Lionel Messi vergleichen. "Er hat enorm viele Dinge erreicht und eine Messlatte geschaffen, die fast von niemandem zu erreichen ist", sagte der Fußball-Nationalspieler der "Sport Bild".

Der Profi des FC Bayern hatte das WM-Finale im Juli gegen Messis Argentinier mit einem Tor in der Verlängerung entschieden - bei seiner Einwechslung war er von Löw aufgefordert worden, der Welt zu zeigen, dass er besser sei als Messi. Dieses Ziel sei fast nicht zu erreichen, meint der 22-Jährige. "An der Messlatte kannst du mal den einen oder anderen Tag schnuppern, ansonsten wird es aber schwierig", räumte Götze ein.

Nazi-Plakate: Polizei ermittelt

Aue. (dpa) Nach den Plakaten mit Nazi-Vergleichen beim Fußball-Zweitligaspiel des FC Erzgebirge Aue gegen RB Leipzig haben die Chemnitzer Polizei und die Staatsanwaltschaft eine Voruntersuchung eingeleitet. Derzeit werde gegen Unbekannt ermittelt, hieß es am Mittwoch von der Polizeidirektion. Sollte sich ein Verdacht erhärten, kann ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Zudem droht dem Verein Ärger mit Sponsoren. Die Erzgebirgssparkasse äußerte sich empört über die Vorkommnisse.
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