Anmerkung zum Artikel "An Talenten herrscht kein Mangel" über die TSV-Jahreshauptversammlung
Leserbrief

FC steht zu Gesprächsangebot

Die Äußerungen des TSV über eine angeblich fehlende Kompromissbereitschaft des FC zu einer Vereinsfusion möchte der FC-Vorsitzende nicht auf sich sitzen lassen. Zum Artikel "An Talenten herrscht kein Mangel" über die TSV-Jahreshauptversammlung erreichte uns folgende Zuschrift:

"Die Fußballabteilung des TSV Detag Wernberg beklagt in ihrem Bericht eine fehlende Kompromissbereitschaft seitens des 1. FC Wernberg bezüglich einer Fusion beider Fußballabteilungen. Dies muss vom 1. FC Wernberg entschieden zurückgewiesen werden. Der 1. FC Wernberg hat eine Einladung zu einem "Sondierungsgespräch" ohne zu zögern angenommen und mit vier Vertretern des Vereins daran teilgenommen. Der TSV Detag war durch zwei Angehörige der Fußballabteilung vertreten. Leider war der nun in der TSV-Versammlung vortragende Georg Rebl bei dem Treffen nicht anwesend. Ein Gespräch über eine Zusammenarbeit (Fusion) beider Fußball-Abteilungen mündete seitens des TSV sehr schnell in eine Diskussion über eine Fusion beider "Großvereine" (inklusive aller Abteilungen), und dies, obwohl die Anwesenden dazu gar nicht befugt waren. Daher wurde diese Diskussion von Seiten des FC Wernberg beendet und auf die Fußballebene zurückgeführt.

Aufgrund der aktuell sehr positiven Situation des FC Wernberg, inklusive der hervorragenden Infrastruktur, dem gut geführten Sportheim und der großen Zahl an Sponsoren und Werbepartnern wurde dem TSV folgender Vorschlag für eine mögliche Zusammenführung der Fußballabteilungen unterbreitet: Ausrichtung der Heimspiele der Seniorenmannschaften auf dem Sportgelände des FC Wernberg und gleichzeitige Gründung eines Jugendfußballzentrums auf der Sportanlage des TSV Detag. Diesem Vorschlag setzte der TSV die Forderung nach einem regelmäßigen Wechsel des Heimspiel-Austragungsortes entgegen, mit der Möglichkeit der Nutzung des Versorgungsbereichs (VIP-Raum) auf dem Gelände des TSV durch den FC-Sportheim-Pächter.

Diese Forderung bzw. dieses Angebot ist aktuell für den FC Wernberg nicht umsetzbar, da man an langfristige Verträge mit dem FC-Sportheim-Pächter gebunden ist und der Pächter für sich und den Verein, insbesondere während dem Fußballspielbetrieb auf dem FC-Gelände, unverzichtbare Einnahmen generiert.

Diese beiden Vorschläge stehen natürlich konträr gegenüber, wobei das Angebot des FC Wernberg den Realitäten sehr viel näher kommt, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Sportanlage des TSV sich in einem Schwebezustand befindet und die Halle/A-Platz nach derzeitigem Stand zum 31. Dezember 2016 nicht mehr zur Verfügung stehen. Selbst bei einer Verlängerung der Nutzungsmöglichkeiten um 3 bis 5 Jahre (sollte es tatsächlich dazu kommen) verzögert sich dieses Problem für den TSV nur.

Der Vorschlag des 1. FC Wernberg hat weiterhin Bestand, die Gespräche (auch in beiden Vereinen) werden bestimmt nicht einfach, denn so einfach kann man die Geschichte beider Clubs nicht vergessen und verlangt die umfängliche Einbindung unserer Mitglieder, welche am Ende über die weitere Vorgehensweise entscheiden. Beide Abteilungen hatten sich zum Ende des "Sondierungsgesprächs" zu einem weiteren Treffen nach den Vereinsneuwahlen verabredet. Der FC Wernberg steht natürlich immer noch zu seinem Angebot die Gespräche weiterzuführen. Von fehlender Kompromissbereitschaft und einem Scheitern der Gespräche kann also nicht die Rede sein."

Dieter Rosenberg,Wernberg-Köblitz

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