ARD und ZDF abwechselnd
Ski-WM

Hannover.(dpa) Wintersport satt versprechen ARD und ZDF für die Nordische Ski-WM. Das Erste startet am Donnerstag um 15.00 Uhr mit der Live-Übertragung vom Sprint der Damen und Herren im Langlauf. Die ARD überträgt die erste Hälfte der WM in Falun. Das Zweite übernimmt am kommenden Mittwoch und sendet bis zum 1. März, wenn zum WM-Abschluss der Herren-Langlauf über 50 Kilometer auf dem Programm steht.

Zusätzliche Bilder gibt es bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern als Streams auf deren Internetseiten. Ein umfangreiches Fernsehangebot von der Ski-WM verspricht auch Eurosport. 46 Stunden live hat der Spartensender im Angebot.

Moderatoren der ARD in Schweden sind René Kindermann und Matthias Opdenhövel sowie Yorck Polus, Sven Voss und Norbert König beim ZDF. Als Experten sind die ehemaligen Sportler Dieter Thoma, Peter Schlickenrieder (beide ARD) und Tobias Angerer (ZDF) im Einsatz.

Teilnehmerrekord und Dopingkontrollen

Falun.(dpa) Ein Rekord-Teilnehmerfeld von 701 Athleten aus 59 Nationen geht bei den 50. nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Falun auf Medaillenjagd. "Das zeigt, dass das Interesse am Langlauf und Skispringen überall auf der Welt zunimmt", sagte Gian Franco Kasper, Präsident des Internationalen Skiverbandes (FIS), am Mittwoch.

Bei den Jubiläums-Titelkämpfen setzt die FIS auf sauberen Sport und ihren Anti-Doping-Kampf mit einem umfangreichen Testprogramm konsequent fort. Vom 1. Mai 2014 bis zum 16. Februar wurden insgesamt 1412 Trainingskontrollen im Langlauf, Skispringen und in der Nordischen Kombination durchgeführt. Dies gab die FIS wenige Stunden vor der WM-Eröffnung bekannt. "Die Trainingskontrollen zielen darauf ab, gleiche Ausgangsbedingungen zu gewährleisten", erklärte Rasmus Damsgaard, Anti-Doping-Experte der FIS. Während der Titelkämpfe müssen nach jedem der 21 Wettbewerbe die Top Vier plus zwei zufällig ermittelte Athleten zur Dopingkontrolle.

Schwimmen

WM 2017 wieder "zu haben"

Berlin.(dpa) Der Deutsche Schwimm-Verband hält sich in der Frage einer möglichen Bewerbung bei der Neuvergabe der Schwimm-WM 2017 noch bedeckt. "Ich bin immer für den Sport und dafür, dass wir Top-Events ausrichten", sagte DSV-Präsidentin Christa Thiel, schränkte jedoch gleichzeitig ein: "Aber das ist alles mit Parametern der finanziellen Möglichkeiten verbunden." Der Weltverband FINA muss einen neuen Ausrichter suchen, nachdem das mexikanische Guadalajara die WM im Juli 2017 aus Kostengründen zurückgegeben hat.

Hamburg hatte sich für die WM 2013 beworben, war aber vor sechs Jahren gescheitert. Berlin war Ausrichter der Europameisterschaft 2014. Beide Städte konkurrieren derzeit darum, wer deutscher Bewerber für die Olympischen Spiele 2024 werden soll. Die Entscheidung darüber fällt am 21. März. "Es hat sich immer schon gezeigt, dass große und gut ausgerichtete Events vorher nicht von Nachteil sind", bemerkte Thiel.
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