Argentinier Erik Lamela trifft mit einem Wundertor für Tottenham
Kunstschuss heißt Rabona

Erik Lamela. Bild: dpa
Zaubertreffer, Dreierpack - und ein Feldspieler im Tor: Das 5:1 von Tottenham Hotspur gegen Asteras Tripolis am Donnerstagabend dürfte in die Geschichte der Fußball-Europa-League eingehen. Für die größten Jubelstürme an der White Hart Lane sorgte Erik Lamela mit seinem Wundertor zum 2:0 (29.).

Der Argentinier zirkelte den Ball aus etwa 18 Metern in den Kasten. Er traf die Kugel mit dem linken Fuß, den er hinter seinem rechten Standbein herumgeführte hatte. Coach Mauricio Pochettino lobte: "Es ist wahrscheinlich das beste Tor, das jemals ein Spieler für eine meiner Mannschaften erzielt hat. Es war unglaublich." Der Kunstschütze selbst meinte: "Solche Tore erzielt man instinktiv. Mein rechtes Bein ist nicht so gut, deswegen musste ich das linke nehmen." Experten nennen die Technik Rabona.

Auch der dreifache Torschütze Harry Kane (13./75./81.) wird den Abend nicht vergessen. Erst recht, da Pochettino den 21 Jahre alten Stürmer in der 87. Minute auch noch ins Tor stellte, weil Keeper Hugo Lloris zuvor Rot gesehen hatte. In der 89. Minute ließ er einen Freistoß von Jeronimo Barrales unter seinem Körper zum einzigen Gegentor durchrutschen.
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