ASV Wunsiedel holt den Titel

Der ASV Wunsiedel feierte am Sonntag die Meisterschaft in der Kreisliga Süd und den Aufstieg in die Bezirksliga Oberfranken Ost. Bild: Gebert

Der ASV Wunsiedel sicherte sich am vorletzten Spieltag der Kreisliga Süd die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga. Die Oberfranken gewannen beim SV Mitterteich II verdient mit 2:0. Trotz einer 0:1-Heimniederlage hält der TSV Konnersreuth im Kampf um Relegationsplatz zwei die besten Karten in der Hand.

Tirschenreuth. (chap) Aufgrund der besseren zweiten Halbzeit gewann der ASV Wunsiedel (1./62 Punkte) beim SV Mitterteich II (3./52) verdient mit 2:0 und steigt als Meister in die Bezirksliga auf. Im Rennen um den begehrten zweiten Platz verpasste es der TSV Konnersreuth (2./54), alles klarzumachen. Er unterlag dem SV Steinmühle (6./48) mit 0:1, weist aber weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf den SV Mitterteich II und den FC Tirschenreuth (4./52) auf. Letzterer setzte sich souverän mit 4:0 beim Schlusslicht FC Marktleuthen (16./15) durch.

Das 0:4 beim ATSV Tirschenreuth (11./37) beförderte den SV Griesbach (15./22) auf einen direkten Abstiegsplatz. Diesen verließ der SC Mähring (14./22) dank des 2:1-Sieges über die SpVgg 13 Selb (7./47) und des besseren direkten Vergleichs gegenüber Griesbach. Weiterhin zittern um den direkten Klassenverbleib müssen die Sportfreunde Kondrau (13./35) und der TSV Waldershof (12./36). Die Sportfreunde kamen beim FC Lorenzreuth (8./45) nur zu einem 2:2, Waldershof unterlag beim TSV Thiersheim II (10./37) mit 1:4.

SV Mitterteich II       0:2 (0:0)       ASV Wunsiedel
Tore: 0:1 (72.) Dimitar Angachev, 0:2 (80.) Kevin Krassa - SR: Bäuml (Weiherhammer) - Zuschauer: 200

(chap) Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse, die Gäste brachten einen großen Anhang mit, lieferten sich beide Mannschaften zunächst eine offene Begegnung mit leichten Vorteilen für die Heimelf. Bis zum Strafraum kombinierte sie gut, aber zwingende Chancen sprangen nicht heraus. Die Taktik der Oberfranken ging vollends auf. Über eine Stunde lang ließ die Abwehr nichts zu und lauerte ständig auf Konter. Zur verdienten 1:0-Führung jedoch benötigten sie einen herrlich verwandelten Freistoß aus 18 Metern von Dimitar Angachev. Vor dem 2:0 vergaben die Gäste zwei toll herausgespielte Konter teilweise fahrlässig und hätten schon früher alles klarmachen müssen. Den hochverdienten Endstand besorgte Kevin Krassa zehn Minuten vor dem Ende.

TSV Konnersreuth       0:1 (0:0)       SV Steinmühle
Tor: 0:1 (52.) Andreas Zeus - SR: Nürnberger (Köditz) - Zuschauer: 150

(chap) Mit der einzig zwingenden Torchance kam Steinmühle zu einem schmeichelhaften Sieg und verhinderten damit das vorzeitige Erreichen des Relegationsplatzes der Konnersreuther. Gegen harmlose Gäste bestimmten die Hausherren über die gesamte Spielzeit das Geschehen, hatten aber vor dem Wechsel nur eine hochkarätige Torchance durch Wolfgang Pötzl. Mit dem ersten nennenswerten Schuss auf das heimische Tor stellten die Gäste den Spielstand auf den Kopf. Allerdings half die TSV-Abwehr dabei kräftig mit. Trotz größter Bemühungen gelang der Ausgleich nicht mehr. "Die Mannschaft spielte viel zu kompliziert und nicht zwingend genug", lautete das Fazit des enttäuschenden TSV-Spielleiters Christian Werner.

ATSV Tirschenreuth       4:0 (1:0)       SV Griesbach
Tore: 1:0 (9.) Dominik Schnabl, 2:0 (65./Foulelfmeter) Sebastian König, 3:0 (81.) und 4:0 (83.) Patryk Ksiazka - SR: Martin Schubert (Hof) - Zuschauer: 105 - Gelb-Rot: (48.) Matthias Voith (Griesbach), (77.) Fabian Lorenz (ATSV)

(nls) Die Heimelf begann offensiv und hatte sehr gute Möglichkeiten. Eine davon wurde zur verdienten Führung genutzt. Der ATSV spielte bis Mitte der ersten Halbzeit sehr gut weiter, vergab aber selbst glasklare Chancen. Ab der 30. Minute kamen die Gäste besser ins Spiel, konnten sich aber kaum Möglichkeiten herausspielen. Als kurz nach der Pause SV-Kapitän Voith nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte sah, setzte niemand mehr etwas auf Griesbach. Doch die Gäste hatten danach ihre beste Zeit und der ATSV hatte zweimal Glück, als die Griesbacher Stürmer in aussichtsreicher Position kläglich vergaben. Mit dem verwandelten Strafstoß machte der Kapitän König alles klar, anschließend fielen noch zwei weitere Tore. Aufgrund der größeren Spielanteile geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung.

FC Marktleuthen       0:4 (0:1)       FC Tirschenreuth
Tore: 0:1 (6.) Wölfl, 0:2 (50.) Schrems, 0:3 (54.) Söllner, 0:4 (80.) Wölfl - SR: Mirko Morgener - Zuschauer: 50

(ckb) Zu Beginn bekam die Heimelf überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel und kassierte viel zu früh das 0:1. Auch im weiteren Spielverlauf blieb Marktleuthen harmlos, doch auch auf der Gegenseite waren keine nennenswerten Chancen zu verzeichnen. Die zweite Hälfte verlief ebenfalls eher unspektakulär, wobei die Gäste aus Tirschenreuth das Spiel durchgehend im Griff hatten. Ohne allerdings spielerische Glanzpunkte zu setzen, erhöhten sie auf 4:0. Negativ zu bemerken ist die schwache Leistung des Schiedsrichters und seiner beiden Assistenten, welche die Partie zu keiner Zeit im Griff hatten und nicht ansatzweise eine klare Linie vorweisen konnten.
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