Augsburg knapp besiegt

Gekämpft hat der FC Augsburg ordentlich, doch den dritten Saisonsieg in Folge schafften die Schwaben in Leverkusen doch nicht. Hier spielt Daniel Baier (links) das Leder vor Bayer-Profi Stefan Reinartz. Bild: dpa

Bayer Leverkusen kann noch gewinnen: Die Werkself erkämpfte am Mittwoch einen knappen 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg. Die Schwaben verpassten damit ihren dritten Saisonsieg in Folge nur knapp.

Bayer Leverkusen hat seine kleine Schwächephase überwunden und bleibt dank eines Arbeitssieges über den FC Augsburg auf Tuchfühlung zu Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München. Beim 1:0 (1:0) am Mittwochabend ließ sich das Team von Trainer Roger Schmidt weder von giftigen Schwaben noch einer Unwetter-Unterbrechung aus dem Konzept bringen. Torjäger Heung-Min Son sorgte mit seinem Tor in der 33. Minute für den ersten Erfolg der Leverkusener nach einem Remis und zwei ernüchternden Niederlagen in der Fußball-Bundesliga und der Champions-League. Die Augsburger verpassten dagegen vor 23 081 Zuschauern den Sprung in die Europapokal-Ränge.

Die so furios in die Saison gestarteten Leverkusener taten sich nach dem überraschenden 1:4 in Wolfsburg auch gegen Augsburg schwer - vom gewohnt präzisen, zielstrebigen, ideenreichen Offensivfußball war bei strömendem Regen eher wenig zu sehen. Das lag auch an den Gästen von Coach Markus Weinzierl, die mit dem Selbstbewusstsein von zwei Siegen in Serie angereist waren und der Werkself mit gewohnt großer Laufbereitschaft und Zweikampfhärte alles abverlangten.

Als der FCA dann doch vor der Pause einmal defensiv nicht aufpasste, schlugen die Hausherren zu. Nach einem cleveren Pass in die Tiefe taucht Son frei vor Torwart Marwin Hitz auf und vollendete in die lange Ecke. Die Vorlage kam von Roberto Hilbert, der eigentlich gar nicht für die Startelf vorgesehen war. Weil sich aber Gonzalo Castro beim Aufwärmen verletzte, rückte der Ex-Nationalspieler ins Team.

Gegen den FCA setzten die Schmidt-Schützlinge auch auf physische Härte und passten sich damit an die Augsburger Vorgehensweise an. Neben Sons Treffer hatte Bayer in Durchgang eins nur einen Kopfball von Stefan Kießling als Möglichkeit verzeichnet (5.), der aber ebenso ungefährlich blieb wie Tobias Werners Chance für den FCA (15.).

Für den größten Aufreger vor dem Seitenwechsel sorgte dann kein Profi auf dem Rasen, sondern ein heftiges Gewitter über der BayArena. Schiedsrichter Guido Winkmann schickte die Teams sogar für sieben Minuten in die Katakomben, ehe sich das Unwetter mit den starken Regenfällen ein wenig beruhigte und die Partie weiterlaufen konnte. Danach wurde das Match zusehends härter und war von Fouls geprägt. Zwar mehrten sich auch die Torchancen, weitere Treffer blieben aber aus.
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13792)September 2014 (8409)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.