Augsburg profitiert beim 1:1 auch vom Bayer-Keeper
Lenos Lachnummer

Bernd Leno ärgert sich über sein Eigentor zum 0:1. Der Bayer-Keeper hatte über den Ball geschlagen, die Kugel trudelte ins Tor. Bild: dpa
Ein Slapstick-Eigentor von Nationalmannschafts-Neuling Bernd Leno hat Bayer Leverkusen auf dem Weg zurück zu den Champions-League-Plätzen gestoppt. Nach einem dicken Patzer des Keepers (12.), dem nach einem harmlosen Rückpass von Jonathan Tah der Ball begünstigt durch einen Platzfehler über den Fuß ins Tor kullerte, musste sich die Werkself am Sonntag gegen den FC Augsburg mit einem 1:1 (1:1) begnügen.

"Es war ein verrücktes Spiel mit einem verrückten Gegentor", stellte Bayer-Trainer Roger Schmidt fest. Leno gab sich zumindest äußerlich unbeeindruckt: "Sowas wirft mich nicht um", sagte er dem TV-Sender Sky und freute sich über die Fan-Unterstützung. "Es ist natürlich schön, wenn die Zuschauer hinter einem stehen. Ich versuche es, mit guten Leistungen zurückzuzahlen."

Trotz drückender Überlegenheit gelang Karim Bellarabi (39.) per Abstauber nur noch der Ausgleich für Bayer gegen die schwachen Gäste. Symptomatisch für das Bayer-Spiel: Hakan Calhanoglu (71.) vergab kläglich die beste Chance zum Sieg. Bei seinem Handelfmeter rutschte er aus und schoss den Ball weit über das Tor.

Der Europa-League-Teilnehmer aus Augsburg steckt zwar auch nach dem achten Spieltag als Drittletzter tief im Tabellenkeller. Dennoch war FCA-Coach Markus Weinzierl erleichtert: "Das war ein wichtiger Punkt. Dass wir das notwendige Glück hatten, ist mir wurscht." Er freue sich nun auf die Länderspielpause.
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