Augsburg rotiert im Spiel gegen Mainz

Gestärkt durch den klaren Erfolg im DFB-Pokal will der FC Augsburg endlich auch in der Bundesliga wieder zu Siegen finden. Vor dem Duell der Krisenteams am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 appellierte Trainer Markus Weinzierl an die Moral seiner Schützlinge, die beim 1:0 in Alkmaar, dem 1:5 in Dortmund und dem 3:0 in Freiburg ein Wechselbad der Gefühle erlebt hatten: . "Wir wollen zeigen, dass wir gieriger und williger sind", sagte der Coach.

Weinzierl räumte im Rückblick auf die ersten zehn Saisonspiele mit der ernüchternden Bilanz von fünf Punkten, 9:20 Toren und dem letzten Tabellenrang ein, dass die aktuelle Krise auch eine psychologische ist. "Dass bei Fußballern der Kopf entscheidend ist, ist auch klar", sagte er. Den Druck kann er durchaus verstehen. "Die Mannschaft muss sich davon lösen und immer so frech auftreten wie gegen Freiburg."

Um zu punkten, deutete der Trainer im Hinblick auf die englischen Wochen Änderungen in der Aufstellung an. "Mit 90 Prozent werden wir die Spiele nicht gewinnen, deswegen ist es wichtig, dass wir 100 Prozent auf den Platz bringen. Es kann sein, dass wir Positionen tauschen, hoffentlich in der richtigen Mischung." Die Rotation könnte die Offensivkräfte Raul Bobadilla, Tobias Werner oder Ja-Cheol Koo wieder in die erste Elf befördern. Unklar war am Freitag dagegen, ob Kapitän Paul Verhaegh nach seiner Verletzung im Sprunggelenk auflaufen kann. Auch Philipp Max und Daniel Baier sind leicht angeschlagen. "Ich denke und hoffe, dass es funktioniert", sagte Weinzierl über die beiden Defensivakteure.
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