Augsburger wieder sauer

Markus Weinzierl fühlte sich schon wieder benachteiligt. Und auch Stefan Reuter machte den verpassten Sieg am Referee fest. Der FC Augsburg zeigt sich zum Saisonstart in der Fußball-Bundesliga nicht mehr von seiner sympathisch, fröhlichen Seite. "Klarer geht es nicht. Wenn ich das nicht sehe, weiß ich auch nicht mehr", echauffierte sich Manager Reuter nach dem 1:1 (1:0) bei Eintracht Frankfurt. Wie schon nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Hertha BSC lamentierte Weinzierl: "Wir sind zwar selbst schuld, dass wir nicht gewonnen haben. Wir sind definitiv nicht daran schuld, dass der Schiedsrichter das klare Foul vor dem Ausgleich nicht sieht."

Moralischen Beistand gab es ausgerechnet von Frankfurts Trainer Armin Veh. "Das kann man pfeifen", erklärte der gebürtige Augsburger zum harten Einsteigen von Aleksandar Ignjovski vor dem Tor von Marco Russ (86. Minute). Immerhin Torhüter Marvin Hitz legte den Finger in die Wunde. Denn bei einer konsequenten Chancenverwertung hätte ein später Frankfurter Treffer keine Relevanz mehr gehabt. "Das war definitiv kein Pech", sagte Hitz zur miserablen Torausbeute.

Der erste Augsburger Punkt im zweiten Spiel fühlte sich an wie eine Niederlage. Nach Caiubys Führungstreffer (24. Minute) hatten die Schwaben weitere gute Chancen.
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