Augsburgs neuer Boss setzt vor allem auf den Nachwuchs
Kein Alleinunterhalter

Der neue Präsident des FC Augsburg, Klaus Hofmann. Bild: dpa
Noch größere Bemühungen für den Nachwuchs, aber sonst keine umwälzenden Veränderungen: Der neue Vereinspräsident Klaus Hofmann will beim FC Augsburg die erfolgreiche Linie seines Vorgängers fortführen. "Es wird keine Revolution geben", sagte der neu gewählte Clubchef der Schwaben bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Am Vortag hatte er Walther Seinsch beerbt, der den FCA in mehr als 14 Jahren von der Bayernliga bis in die Fußball-Bundesliga geführt hatte - wo der Club als Tabellenvierter für Furore sorgt.

Der 47-Jährige hofft, dass der Wechsel an der FCA-Spitze keine Auswirkungen auf den Lauf der Schützlinge von Trainer Markus Weinzierl hat. Im Prinzip ändere sich ja nur seine Jobbezeichnung. "Ich war ja schon jahrelang beim Team dabei", erklärte der Unternehmer, der "nicht den Alleinunterhalter spielen", sondern weiter im Team arbeiten wolle. "Ich werde auch nicht bei jeder Spielerbesprechung dabei sein." Eine Antrittsrede vor dem Team werde es ebenso nicht geben. Hofmann will sich vor allem für den Nachwuchs einsetzen, vor zwei Jahren unterstützte er bereits mit einem Millionenbetrag den Bau eines Leistungszentrums in der Fuggerstadt.
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