Backpfeife tut AS Rom weh

Kleinlaut nahm Rudi Garcia alle Schuld auf sich. Der Trainer des AS Rom war nach dem katastrophalen 1:7 seiner Mannschaft gegen den FC Bayern München bedient. "Wir haben Bayern spielen lassen, das ist nicht die Schuld der Spieler, sondern der Taktik, ich bin der Erste, der heute Abend Fehler gemacht hat", gab der Franzose zu. "Wir haben nur zugeschaut, anstatt selbst am Spiel teilzunehmen."

Die "Gazzetta dello Sport" kritisierte: "Der Trainer tut nichts, um die Deutschen aufzuhalten: Kein Wechsel, keine taktische Umstellung." Garcia gab zu: "Man konnte eine Niederlage erwarten, aber nicht so. Das ist eine Backpfeife, die wehtut."

Der Schock beim italienischen Vize-Meister saß nach der höchsten Heimniederlage seiner Champions-League-Geschichte tief. "Die Stadt und wir haben dieses Spiel seit langem erwartet, es ist ein Stich ins Herz, für uns und die Fans", gab Mittelfeldspieler Daniele De Rossi zu. Vor allem die Art und Weise der deutlichen Pleite tat den Römern weh: Nach dem 0:1 zerfiel die Mannschaft in ihre Einzelteile, spielte defensiv erschreckend schwach. "Das war nicht das wahre Rom, ich kann nicht erklären, was passiert ist", meinte der Bosnier Miralem Pjanic fassungslos.

"Fußball-Lektion für Rom, der Professor ist Robben. Historischer K.o.", titelte die "Gazzetta dello Sport". Der "Corriere dello Sport" meinte: "Roma, was für ein Zusammenbruch! Die Giallorossi kassieren sieben Backpfeifen."
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