Basketball
Bamberg der Top-Favorit

Bambergs Trainer Andrea Trinchieri fordert von seinen Spielern den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Bild: dpa

Bamberg. Jetzt will sich Topfavorit Brose Baskets Bamberg für eine beeindruckende Saison auch mit der achten deutschen Meisterschaft belohnen. Vor der am Sonntag (15.00 Uhr/live auf telekombasketball.de) beginnenden Finalserie ist Gegner ratiopharm Ulm der krasse Außenseiter. "In den Playoffs legt jede Mannschaft nochmal eine Schippe drauf. Ulm hat aber gleich, zwei oder drei dazugepackt", mahnte Bambergs Trainer Andrea Trinchieri jedoch. "Sie sind zur richtigen Zeit am Maximum und sind nun eines der zwei besten Team in der Liga."

Nach dem 3:0 im Viertelfinale gegen Würzburg und dem 3:0 im Halbfinale gegen Bayern wäre der nächste 3:0-Durchmarsch des deutschen Basketball-Dominators gegen den Hauptrundensiebten aber trotzdem keine Überraschung.

"Für mich zählt nur das erste Spiel im Finale. Ich dachte gegen Bayern nicht an einen Sweep und denke im Finale nicht an einen Sweep", sagte Trinchieri, der nach zwei großartigen Jahren in Bamberg natürlich auch das Interesse von noch größeren Clubs geweckt haben soll. Doch mit Gerüchten befasst sich in Franken vor dem Höhepunkt der Saison keiner, der Fokus ist ganz auf den Meisterkampf gerichtet.

Die Brose Baskets stehen zum zehnten Mal im Endspiel, sieben Mal feierten sie von 2005 bis 2015 auch die Meisterschaft. Für die Ulmer, die 1996 den Pokal gewannen und noch nie Meister wurden, ist es nach 1998 und 2012 das dritte Playoff-Finale. Vor vier Jahren verloren sie glatt in drei Spielen - 0:3 gegen Bamberg.

"Wir haben nichts zu verlieren", sagte Trainer Thorsten Leibenath. "Frankfurt war im Halbfinale gegen uns der klare Favorit, Oldenburg war im Viertelfinale der klare Favorit. Wir haben uns aber in dieser Außenseiterrolle sehr wohl gefühlt und haben die Überraschung geschafft", hob Leibenath hervor. "In der Finalserie ist Bamberg jetzt der noch größere Favorit", erklärte Leibenath.
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