Basketball
Das Gesicht der Hawks

Drei Jahre haben Dennis Schröder gereicht, um in der NBA zum Großverdiener zu werden. Der neue Vertrag ist ein weiteres Zeichen dafür, dass Atlanta langfristig mit dem Aufbauspieler plant - und ihn zum Gesicht der Hawks machen will.

Atlanta. Die neue Saison in der NBA hatte für die Atlanta Hawks noch gar nicht begonnen, da stand Dennis Schröder schon als erster großer Gewinner fest. Mit seiner Unterschrift unter einen neuen und 70 Millionen Dollar schweren Vierjahresvertrag ist der 23 Jahre alte Point Guard endgültig zu den Topstars der besten Liga der Welt aufgestiegen. "Ich bin froh, vier weitere Jahre bei den Atlanta Hawks zu sein", twitterte Schröder nach dem Mega-Deal.

Die Hawks machen mit diesem Vertrauensbeweis deutlich, dass sie in Schröder die Zukunft ihres Clubs sehen. Zusammen mit Paul Millsap und Dwight Howard soll der Basketball-Nationalspieler das Gesicht der Franchise bilden. Auch deshalb hatte Atlanta in der Sommerpause den langjährigen Stamm-Aufbauspieler Jeff Teague abgegeben.

In der für die Hawks mit einem Heimspiel gegen Washington beginnenden Saison soll Schröder das Team als Point Guard führen. Innerhalb von drei Jahren hat es der 2013 an Nummer 17 gedraftete Wirbelwind geschafft, sich ein solches Standing zu verschaffen, dass ihm Trainer Mike Budenholzer die Rolle des Leaders uneingeschränkt zutraut.

"Ich habe nicht das Gefühl, dass Dennis sonderlich viel Druck durch diese Verantwortung verspürt", sagte Budenholzer. Schröder kommt zugute, dass er schon immer vor Selbstvertrauen strotzte. Manche legen ihm sein forsches Auftreten als Arroganz aus. Doch Schröder hat es auch deshalb in die Position geschafft, die ihn jetzt zu einem der Großverdiener der Liga macht, weil er keine Angst kennt.

Laut übereinstimmenden US-Medienangaben sind 62 Millionen Dollar des Vertrages garantiert, was im Schnitt 15,5 Millionen Dollar pro Jahr macht. Die restlichen acht Millionen Dollar sollen sich durch Prämien ergeben können. In dieser Spielzeit soll Schröder etwas mehr als 2,7 Millionen Dollar verdienen. Für den ehemaligen Bundesliga-Profi bedeutet die Vertragsverlängerung also einen Quantensprung.

Ich habe nicht das Gefühl, dass Dennis sonderlich viel Druck durch diese Verantwortung verspürt.Mike Budenholzer, Trainer der Atlanta Hawks
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