Bayer: 16 Millionen Euro für Gläubiger
Fußball

Köln.(dpa) Dem Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen droht eine erhebliche finanzielle Belastung: Der Verein muss den Gläubigern des 2011 pleitegegangenen Billigstromanbieters Teldafax rund 16 Millionen Euro früherer Sponsorengelder zurückzahlen. Das entschied am Mittwoch das Landgericht Köln. Gegen die Entscheidung kann aber Berufung eingelegt werden.

Teldafax hatte das Geld zwischen Oktober 2009 und Juni 2011 als damaliger Sponsor an den Fußballverein gezahlt. Der Insolvenzverwalter des Unternehmens, Biner Bähr, wirft Bayer Leverkusen vor, zum Zeitpunkt der Zahlungen aber schon von der Zahlungsunfähigkeit der Firma gewusst und trotzdem die Sponsorengelder eingestrichen zu haben. Dem schloss sich das Gericht nach Auswertung des Schriftwechsels zwischen Verein und Unternehmen an. Nach der Insolvenzordnung können Zahlungen, die ein eigentlich schon insolventes Unternehmen vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens an einen Gläubiger geleistet hat, zurückgefordert werden. So lag aus Sicht des Gerichts der Fall bei Bayer und Teldafax. Der Billigstromanbieter war nämlich nach den Feststellungen im Prozess bereits im Oktober 2009 mit 3,5 Millionen Euro Sponsorengeldern im Rückstand und hatte mehrfach um Stundungen der Beträge gebeten.

Schweinsteiger bleibt Sorgenkind

München.(dpa) Ein Comeback von Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern ist nach Einschätzung von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach wie vor nicht in Sicht. Wegen einer Patellasehnen-Verletzung hat der Fußball-Weltmeister in dieser Saison noch kein Pflichtspiel für die Münchner absolviert und kann nicht mit dem Team trainieren. Dass er in der Hinrunde wieder für den Rekordmeister aufläuft, ist unwahrscheinlich. "Bastian ist in dieser Hinsicht aktuell eine Unbekannte für uns", sagte Rummenigge der "Sport Bild". Wegen seiner Knieblessur kann der 30-Jährige an der Säbener Straße nur Fitnessübungen absolvieren.

Bremen will Geld für Polizeieinsatz

Bremen.(dpa) Bremen wird der Deutschen Fußball-Liga (DFL) künftig einen Teil der Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen im Weserstadion in Rechnung stellen. Die Bürgerschaft verabschiedete am Mittwoch in zweiter Lesung ein entsprechendes Gebührengesetz. Es könnte bereits am 13. Dezember beim Nordderby Werder Bremen gegen Hannover 96 angewendet werden. Werde die Begegnung als Risikospiel eingestuft, müssten mehr Polizeibeamte für die Sicherheitssorgen als üblich, sagte eine Sprecherin des Innenressorts. In dem Fall erhalte die DFL einen Kostenbescheid, um den erhöhten Aufwand auszugleichen. Die DFL hatte bereits angekündigt, dagegen Rechtsmittel einzulegen.

Landesliga Nordost

Die für Mittwoch angesetzten Nachholspiele zwischen 1. SC Feucht und TSV Buch sowie SV Seligenporten II und Quelle Fürth wurden abgesagt.

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