Bayern freut sich auf Neuzugang - Elfmeter-Niederlage
Bei Vidal alles in trockenen Tüchern

Arturo Vidal zeigt an: Ich komme! Der Chilene soll bereits in der nächsten Woche in das Bayern-Training an der Säbener Straße einsteigen. Bild: dpa
Nach sieben Tagen Marketingstress in China konnte der Tross des FC Bayern zufrieden und voller Vorfreude auf Arturo Vidal in den Sonderflieger gen Heimat steigen - daran änderte auch die letzte Testspielniederlage nichts. Noch vor dem 4:5 im Elfmeterschießen gegen Chinas Meister Guangzhou Evergrande hatte Karl-Heinz Rummenigge die beste Nachricht des Donnerstags verkündigt: Dass nämlich der Wechsel des Chilenen von Juventus Turin zum deutschen Fußball-Rekordmeister de facto fix sei.

Nach einer Einigung mit dem Mittelfeld-Star und dessen bisherigen Club aus Italien wird Bayerns neuer Multi-Millionen-Star schon bald an der Säbener Straße präsentiert werden. "Sollte alles normal laufen, kann er nächste Woche in den Trainingsbetrieb starten", sagte Rummenigge in Guangzhou. "Es fehlen nur noch die medizinische Untersuchung und die Unterschrift unter dem Vertrag." Diese Formalitäten werden womöglich noch am Wochenende geklärt.

Vidal soll Berichten zufolge einen Vertrag bis 2020 erhalten, als Ablöse sind 36 Millionen Euro im Gespräch. Damit wäre der 28-Jährige einer der teuersten Einkäufe in der Bundesliga-Historie - den Rekord hält Bayern-Profi Javi Martínez mit geschätzten 40 Millionen Euro. "Er ist ein großartiger Spieler. Genau solche Spieler brauchen wir hier", unterstrich Bayern-Profi Xabi Alonso in China schon vor Rummenigges Statement. Vidal selbst weilte diese Woche noch mit seiner Familie im Urlaub in Miami.

Deutlichere Worte fand Rummenigge für die jüngsten Meldungen über eine irre 100-Millionen-Euro-Offerte von Manchester United für Thomas Müller. "Das ist eine Ente, die in München losgeflogen, dann aber im Pazifik untergangen ist", sagte er. "Da ist nichts dran. Es gibt Spieler, die haben kein Preis-Etikett."

Ausgerechnet Müller stand nur wenige Stunden später beim abschließenden Testspiel der Münchner in China im Fokus - nämlich als einziger Fehlschütze bei der Elfmeter-Niederlage gegen den Guangzhou. Nach den Siegen gegen den FC Valencia (4:1) und Inter Mailand (1:0) agierte die Truppe von Coach Pep Guardiola im Abschluss zu nachlässig.
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