Befreiendes Rath-Lachen nach Totilas-Erfolg
Siegreiches Comeback

Mit einer einwandfreien Vorstellung überzeugten Matthias Rath und sein Pferd Totilas die Punktrichter. Bild: dpa
Schon beim letzten Training vor dem langersehnten Comeback lockte Totilas Fans und Medien. Bei der Vorbereitung des berühmtesten Dressurpferdes der Welt sahen auf dem Abreiteplatz mehr Menschen zu als beim zeitgleichen Ritt der Mannschafts-Olympiasiegerin Laura Tomlinson. Kurz danach strömten die Massen ins Reitstadion von Hagen und erlebten einen starken Auftritt nach 356 Tagen Pause - und danach einen befreit lächelnden Reiter Matthias Rath.

"Es war schön, wieder eine Prüfung zu reiten", kommentierte der 30 Jahre alte Reiter aus Kronberg vergnügt seine Rückkehr in den Wettkampf, schon lange bevor sein Sieg feststand. Welches Potenzial der Rapphengst besitzt, wenn er gesund ist, demonstrierte er eindrucksvoll. "Ich bin sehr zufrieden", lobte Paul Schockemöhle, der den Hengst vor fünf Jahren für geschätzte zehn Millionen Euro in den Niederlanden gekauft hatte.

Auch die Richter waren zufrieden und gaben dem Paar für den überzeugenden Grand Prix 80,36 Prozentpunkte. Damit siegte das Duo souverän. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit deutlichem Abstand Anabel Balkenhol (Rosendahl) auf Dablino (76,34) und Fabienne Lütkemeier (Paderborn) auf D'Agostino (74,34).
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