Begehrter Pott

Zwei Schönheiten und ein Pokal: Maria Scharapowa (rechts) aus Russland und die Tschechin Petra Kvitova wollen mit ihren Teams am Wochenende in Prag den Fed-Cup gewinnen. Bild: dpa

Eigentlich hat Maria Scharapowa im Tennis schon alles erlebt, ein Fed-Cup-Finale ist für sie aber tatsächlich noch etwas Neues.

Angelique Kerber hat ihre Tennis-Klamotten bereits gegen Bikini und Tauch-Ausrüstung eingetauscht. Wenn Russland und Tschechien an diesem Wochenende den großen Fed-Cup-Triumph unter sich ausmachen, ist die deutsche Nummer eins und Urlauberin wie ihre Teamkolleginnen nur unbeteiligte Beobachterin. "Irgendwann werden wir dieses Scheiß-Ding gewinnen", hatte Teamchefin Barbara Rittner nach dem verlorenen Endspiel vor einem Jahr angekündigt. Bis mindestens Ende 2016 muss sie sich gedulden.

Gegen eine russische B-Mannschaft verspielten die Deutschen die Wiederauflage des Vorjahrs-Endspiels gegen die Tschechinnen um die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova und eröffneten so Maria Scharapowa ein erstmaliges Erlebnis. Seit mehr als einem Jahrzehnt zählt die 28-Jährige zur Weltspitze, hat in Melbourne (4), Paris (3), Wimbledon (2) und New York (1) zehn Grand-Slam-Titel und insgesamt 35 Turniere gewonnen. In einem Fed-Cup-Finale stand sie aber noch nie. "Es wird definitiv eine neue Erfahrung", meinte Scharapowa vor dem Showdown in Prag, wo 2014 die deutschen Damen unterlagen. "Es ist großartig, das Jahr so zu beenden", erklärte die Nummer vier der Welt, die von erst sechs Einzeln im Fed-Cup fünf für sich entschieden hat. Ein Finalsieg wäre für sie ein Höhepunkt nach schmerzlichen Monaten.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.