Bei Rosberg platzt der Reifen

Nach seinem beängstigenden Reifenplatzer bei höchster Geschwindigkeit winkte Nico Rosberg nochmal kurz den Fans zu und musste dann den Schrecken erst einmal verdauen. "Das war ein Schock", gab der Mercedes-Pilot nach dem Horrormoment im zweiten Freien Training zum Formel-1-Rennen in Belgien zu. Auf einmal bei mehr als 300 Kilometern in der Stunde die Kontrolle zu verlieren, "ist nicht gut", meinte Rosberg am Freitag. "Ich hatte Glück, dass ich nicht in die Mauer gekracht bin. Das war definitiv kein Spaß."

Rund 25 Minuten vor Ende der zweiten Einheit platzte der rechte Hinterreifen an seinem Silberpfeil. Der gebürtige Wiesbadener fing den Wagen auf dem Kurs in Spa-Francorchamps aber noch gekonnt ab und bewahrte sein Auto vor weiterem Schaden. Reifenlieferant Pirelli kündigte umgehend Aufklärung an. "Wir untersuchen genau, was mit dem Reifen passiert ist", schrieben die Italiener bei Twitter. Trotz des besorgniserregenden Zwischenfalls sicherte sich Rosberg die Tagesbestzeit vor seinem Stallrivalen Lewis Hamilton. Dahinter landete Vorjahressieger Daniel Ricciardo im Red Bull auf Platz drei. Force-India-Mann Nico Hülkenberg sicherte sich Position sechs, Sebastian Vettel wurde im Ferrari nur Zehnter. "Wir hatten einen Tag, der ganz okay war", resümierte Vettel vor seinem 150. Grand-Prix-Einsatz.
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