Beim Diamond-League-Finale nur auf Rang vier
Kugelstoßer Storl verpasst Gesamtsieg

Kugelstoß-Ass David Storl hat beim Diamond-League-Finale der Leichtathleten in Brüssel den Gesamtsieg und damit den großen Zahltag verpasst. Der Vize-Weltmeister aus Leipzig belegte am Freitagabend mit 21,09 Metern nur Rang vier und musste sich dabei auch Weltmeister Joe Kovacs geschlagen geben. Der Amerikaner sicherte sich als Dritter mit 21,35 Metern die 40 000 US-Dollar (35 680 Euro) Preisgeld für den Disziplinsieg der Sportfeste-Serie. Die beiden Rivalen waren punktgleich angereist, Storl plagen aber seit Wochen Kniebeschwerden.

"Naja, das hätte besser laufen können. Aber ich habe zuletzt nur noch bei Wettkämpfen gestoßen und kaum noch im Training. Aber das ist okay", sagte der 25-Jährige, der am Sonntag in Bad Köstritz eine schwierige Saison beendet. Die 10 000 US-Dollar (8920 Euro) für den Tagessieg im König-Baudouin-Stadion gingen an den Neuseeländer Tom Walsh, der sich in einer Zentimeter-Entscheidung mit 21,39 Metern vor O'Dayne Richards aus Jamaika (21,37) und Kovacs durchsetzte. Storl wäre der erste deutsche Kugelstoß-Gewinner im Diamond Race seit Einführung der Premium-Serie 2010 gewesen. Die beste Platzierung eines Deutschen erreichte Speerwerfer Thomas Röhler aus Jena. Der letztjährige Gesamtsieger belegte mit 86,56 Metern Rang zwei hinter dem Finnen Tero Pitkämäki (87,37).
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