Berglauf: In Wales erstmals in der Weltelite der Herren
Maximilian Zeus 78. beim WM-Debüt

Mit Respekt ging Maximilian Zeus bei der WM in Wales erstmals gegen die Weltelite des Berglaufs ins Rennen. Der 78. Platz ist durchaus respektabel. Bild: bad
Weiden. (bad) Sicher lief es nicht optimal für Maximilian Zeus bei seinem Weltmeisterschafts-Debüt in der allgemeinen Herrenklasse, doch unzufrieden braucht der 20-jährige DJK-Läufer nicht zu sein. Der 78. Platz inmitten der absoluten Weltelite verdient größten Respekt, betrat der Pirker Student bei diesem Wettkampf doch absolutes Neuland.

Schwere Bergabpassagen

Während in den Alpen die Berglaufwettkämpfe fast ausschließlich in der Bergaufvariante absolviert werden, mussten bei der WM in Wales drei Runden bergauf und bergab gelaufen werden. Vor allem die sehr steilen Bergabpassagen mit einem Gefälle von teilweise über 30 Prozent bereiteten Zeus doch große Probleme. In der zweiten Runde, in der er noch an 50. Stelle lag, machten ihm Blasen am rechten Fuß sehr zu schaffen. Er verlor etwas den Rhythmus und wurde von einigen Läufern überholt. Maximilian Zeus kämpfte aber tapfer weiter und konnte sich in der dritten Runde wieder etwas stabilisieren.

Nach 58:43 Minuten überquerte Zeus als einer der jüngsten Teilnehmer die Ziellinie der 13 km langen WM-Strecke in Wales. Gesamtsieger wurde Fred Musobo aus Uganda, der exakt 49 Minuten benötigte. "Auch wenn ich etwas mehr erwartet hatte, war die WM doch ein tolles Erlebnis für mich ", freut sich Maximilian Zeus über dieses Erlebnis.
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