Berlin-Marathon: Kein Weltrekord

Ein Malheur mit dem linken Laufschuh ließ seinen Traum vom Weltrekord früh platzen, doch am Ende war der Pechvogel trotzdem glücklich: Eliud Kipchoge hat die Siegesserie der Kenianer beim Berlin-Marathon fortgesetzt, die erhoffte Fabelzeit aber klar verpasst. Der 30-Jährige gewann die 42. Auflage am Sonntag in erstklassigen 2:04:00 Stunden, sein Landsmann Dennis Kimetto war bei seinem Rekordlauf vor einem Jahr 1:03 Minuten schneller.

Als Zweiter kam nach 42,195 Kilometern Kipchoges Landsmann Eliud Kiptanui in 2:05:21 am Brandenburger Tor ins Ziel. Dritter wurde der Äthiopier Feyisa Lilesa (2:06:57).Bester Deutscher war Philipp Pflieger: Der 28-Jährige aus Regensburg kam in guten 2:12:50 Stunden als 16. ins Ziel und verfehlte die Olympia-Norm nur um 20 Sekunden.

Gladys Cherono machte den Doppelerfolg der kenianischen Asse perfekt: In der Jahresweltbestzeit von 2:19:25 Stunden gewann die 32-Jährige vor Aberu Kebede aus Äthiopien (2:20:48), der Siegerin von 2012. Anna Hahner verpasste bei ihrem dritten Berlin-Start als 13. in 2:30:19 Stunden die Olympia-Norm um knapp zwei Minuten.
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