Biathleten freuen sich auf Ruhpolding

Ruhpolding. Neues Jahr, gleiche Ziele: Nach ihren tollen Ergebnissen im Dezember mit sechs Siegen und insgesamt 19 Podiumsplätzen wollen die deutschen Biathleten auch beim ersten Heim-Weltcup in Ruhpolding wieder für Furore sorgen. "Wir freuen uns auf die Rennen vor heimischem Publikum und hoffen, an die guten Leistungen der Weltcups vor Weihnachten anknüpfen zu können", sagten die beiden Bundestrainer Mark Kirchner (Herren) und Gerald Hönig (Damen) mit Blick auf die vierte Saison-Station unisono. Sie schicken insgesamt 13 Skijäger ins Rennen.

Da die Oberhof-Rennen wegen Schneemangels aufgrund zu warmer Temperaturen dieses Jahr ausfallen, wird das Wettkampfprogramm im Ersatzort Ruhpolding von vier auf drei Tage komprimiert. Los geht es am Freitag mit den Sprints (ab 11.45 Uhr/ARD und Eurosport), ehe dann am Samstag die Verfolgung und am Sonntag der Massenstart folgen.

"Die Mannschaft ist grundsätzlich gut über die Feiertage gekommen. Wichtig war, dass wir uns in den vergangenen Wochen noch einmal gut vorbereiten und vernünftig Grundlagen trainieren konnten", erklärte Hönig. Mangels Schnee in Ruhpolding und Oberhof mussten die Skijäger aber zur Vorbereitung auf Schnee nach Seefeld, Hochfilzen und Obertilliach ausweichen oder nutzten den Skitunnel in Oberhof. Franziska Hildebrand, als Dritte beste Deutsche im Gesamtweltcup, freut sich auf ihre Heimrennen in Bayern. "Das sind ja meine Strecken und mein Schießstand", meinte die 28-Jährige.
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