Biathlon
Favoritenrolle weit weg

Canmore. Nach der Demonstration der Stärke wollte Biathlon-Bundestrainer Gerald Hönig von der WM-Favoritenrolle für das deutsche Mixed-Team nichts wissen. "Eine Staffel ist nie ein Selbstläufer. Man muss sich immer alles neu erarbeiten", sagte der Coach. Das Quartett siegte mit 1:12,9 Minuten Vorsprung vor Italien und Norwegen - 25 Tage vor dem WM-Auftakt in Oslo. "Das war ein sensationeller Abschluss in Kanada", befand Simon Schempp. Der Schlussläufer wurde beim Weltcup in Canmore schon vor dem Ziel abgeklatscht: "Wenn man die Zeit hat und das ganze Team sich mitfreut, macht man das gerne."

In überlegener Manier bescherten Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Schempp den deutschen Skijägern den insgesamt zwölften Saisonsieg. Nach der geglückten WM-Generalprobe - die Titelkämpfe werden am 3. März mit der Mixed-Staffel eröffnet - verwies Damen-Coach Hönig darauf, dass "die Staffel-Aufstellungen bei der WM andere sein werden". So hatten etwa die Norweger all ihre Asse zu Hause gelassen, um am Holmenkollen zu glänzen. Auch die Franzosen verzichteten im Canmore-Finale auf Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade, ihren Besten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Biathlon (40)Simon Schempp (14)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.