Biedermann muss im Finale zulegen

Paul Biedermann blickte aus dem Becken auf die Anzeigetafel und schüttelte leicht den Kopf, wenige Minuten später verließ er die Arena mit einem freundlichen Lächeln. Seine Weltjahresbestzeit verlor der 28-Jährige als Halbfinal-Sechster zwar an den Amerikaner Ryan Lochte, aber beim erwarteten Finalspektakel am Dienstag (16.32 Uhr MESZ/ARD und Eurosport) will der Weltrekordler wieder aufdrehen. "Man muss schneller schwimmen, um in die Medaillenränge zu kommen, deshalb muss ich jetzt in die Puschen kommen", betonte der Doppel-Weltmeister von 2009. 1:46,20 Minuten standen für die Galionsfigur der deutschen Schwimmer in den Ergebnislisten, "aber ich würde nicht sagen, dass ich schon 100 Prozent gegangen bin".

Überraschend zog der im Vorlauf nicht überzeugende fünfmalige Olympiasieger Ryan Lochte (USA) auf der Außenbahn davon, schwang sich in 1:45,36 Minuten zum Jahresbesten über 200 Meter Freistil auf.

Neben Biedermann überstand am zweiten Tag der Becken-Wettbewerbe nur Rückenschwimmer Jan-Philip Glania die Vorläufe. Für ihn kam das Aus im Halbfinale dann nach Platz 13 - und wieder 53,78 Sekunden.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.