Biedermann noch etwas müde

Hoffentlich ist Paul Biedermann (Zweiter von rechts) bei den Wettkämpfen ab dem Wochenende ausgeschlafen. Am Mittwoch testete er zum ersten Mal in Kasan die Gegebenheiten. Das Schwimmbecken liegt in einem umgebauten Fußballstadion. Bild: dpa
In aller Ruhe begutachtet Paul Biedermann den Arbeitsplatz seiner letzten Schwimm-WM. Der Weltrekordler streckt und reckt sich, gähnt und scherzt mit den Teamkollegen.

Um 08.43 Uhr Ortszeit springt er das erste Mal in das 50-Meter-Becken im umgebauten Fußballstadion von Kasan. Unrasiert und in kurzer Badehose, sein erstes WM-Rennen hat der diesmal noch durchtrainierter wirkende Freistil-Weltrekordler ja erst am Sonntag mit der Staffel. Bis dahin heißt es: Nicht krank werden und vertraut machen mit den besonderen Begebenheiten der ersten Schwimm-WM in einem Fußballstadion.

"Eine sehr schöne Atmosphäre. Der Pool ist sehr gut, das Drumherum, da stimmt einfach alles. Das Wasser fühlt sich gut an", ließ Weltrekordler Biedermann nach einer Dreiviertelstunde lockeren Trainings über den Pressesprecher des Deutschen Schwimm-Verbandes ausrichten. Zu viel reden kurz vor einem Großereignis war nie die Sache Biedermanns. Erst am Freitag will der Weltjahresbeste über 200 Meter Freistil Rede und Antwort stehen.
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