Borussia Mönchengladbach nach dem 4:1 weiter auf Kurs Richtung Königsklasse
Cleverer Sieg gegen Bremen

Borussia Mönchengladbach steuert in der Fußball-Bundesliga dank eiskalter Chancenverwertung weiter auf Kurs Königsklasse. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre feierte am Mittwochabend einen 4:1 (2:0)-Sieg gegen Werder Bremen und festigte ihren Platz in der Spitzengruppe. Der überragende Max Kruse (32. Minute/Foulelfmeter), Oscar Wendt (38.), Weltmeister Christoph Kramer (64.) und Branimir Hrgota (88.) sorgten für den fünften Heimsieg der Borussia. Für die Bremer, die vor dem Jahresabschluss am Samstag gegen Dortmund auf den letzten Tabellenplatz abrutschten, war vor 44 513 Zuschauern das Tor von Zlatko Junuzovic (51.) zu wenig.

Zu allem Überfluss mussten die Gäste von der Weser, bei denen das Zwischenhoch unter Trainer Viktor Skripnik vorbei ist, nach Gelb-Rot gegen Luca Caldirola (66.) die Schlussphase in Unterzahl bewältigen. Bei einer weiteren Niederlage zum Hinrundenfinish gegen den BVB wäre die schlechteste Hinrunde der Bremer Vereinsgeschichte perfekt.

Der fünfmalige deutsche Meister aus Mönchengladbach bleibt vor dem letzten Spiel 2014 in Augsburg dagegen auf Kurs. Die Gastgeber übernahmen zwar von Beginn an die Initiative, wurden aber durch die Bremer unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Gefährlich wurde es für Bremen zunächst nur bei Vorstößen von Traoré. Dann aber schlugen die Gastgeber zweimal zu: Die Führung resultierte aus einem Elfmeter, nachdem Traoré im Strafraum von Bargfrede gefoult wurde. Kruse verwandelte sicher. Kurz darauf schickte der starke Nationalstürmer bei einem Konter Linksverteidiger Wendt, dessen Heber über Torhüter Raphael Wolf ins Tor segelte. Die Brust von Innenverteidiger Caldirola gab dem Ball in der Aktion die entscheidende Richtung. Die guten Gäste wurden eiskalt bestraft.

Nach dem Seitenwechsel steckten die Bremer aber nicht auf und kamen zum verdienten Ausgleich - und was für einen! Per Freistoß bezwang Junuzovic den Borussen-Keeper Yann Sommer und ließ sein Team vom Punkt träumen. Aber die Gäste brachten sich selbst um den Lohn: Zunächst passte Kapitän Clemens Fritz beim 3:1-Kopfballtreffer von Kramer nicht auf, dann musste Caldirola vom Feld.
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