Boxen
Klitschko sauer: Fury sagt ab

Hamburg. Jetzt sind die Weltboxverbände WBA und WBO gefragt. Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury hat den offiziellen Herausforderer Wladimir Klitschko zum zweiten Mal innerhalb von dreieinhalb Monaten versetzt. Der exzentrische Brite ließ den am 29. Oktober in Manchester vorgesehenen Kampf gegen den Ex-Champion erneut platzen. Er sei aus "medizinischen Gründen" nicht in der Lage zu kämpfen, sagte Fury-Manager Mick Hennessy. Genaue Auskunft zu den gesundheitlichen Problemen des 28 Jahre alten WBA- und WBO-Titelträgers gab es nicht.

Das Klitschko-Lager hofft jetzt auf ein Machtwort der beiden Weltverbände. Sie sollen den Titel für vakant erklären und ihn gegen den Ukrainer ausboxen lassen. Bereits den ersten Rückkampf-Termin am 9. Juli hatte Fury platzen lassen. Damals gab er eine Knöchelverletzung an. Wenige Tage später war er während der Fußball-EM in Frankreich ausgelassen tanzend mit englischen Fans in einer Kneipe in Nizza fotografiert worden.
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