BVB-Höhenflug in Krasnodar gebremst

Viele Chancen, null Ertrag - der Siegeszug von Borussia Dortmund in der Europa-League ist vorerst zu Ende. Beim 0:1 (0:1) in Krasnodar kassierte der bereits für die K.o.-Runde qualifizierte Bundesligist im neunten Spiel auf internationaler Ebene seine erste Niederlage. Ohne das daheim gebliebene Offensivtrio Aubameyang, Reus und Kagawa mangelte es bei aller Überlegenheit an Durchschlagskraft.

Damit muss die Borussia um den schon sicher geglaubten Gruppensieg bangen. Denn der direkte Vergleich mit den jetzt punktgleichen Russen ging nach dem 2:1 im Hinspiel verloren. Vor rund 30 150 Zuschauern im Kuban-Stadion von Krasnodar erzielte Pawel Mamajew (2./Foulelfmeter) schon früh das Tor des Tages. Dagegen traf der BVB gleich dreimal nur das Aluminium.

Die zweite Schlappe binnen einer Woche nach dem 1:3 in Hamburg sorgte bei allen Beteiligten für Ernüchterung. "Das Ergebnis ist paradox", klagte Tuchel, "wir haben von der zweiten bis zur 94. Minute ein sehr gutes Spiel gemacht." Nur ein Punktverlust von Krasnodar im letzten Gruppenspiel beim Außenseiter FK Qäbälä könnte seinem Team bei einem gleichzeitigen Sieg in Dortmund über PAOK Saloniki doch noch zum Gruppensieg verhelfen.

Die vom Coach im Vergleich zum HSV-Spiel auf sechs Positionen veränderte Anfangs-Elf erwischte einen klassischen Fehlstart. Schon nach zwei Minuten war die Entscheidung perfekt. Einen Zupfer von Mats Hummels am Trikot des abseitsverdächtigen Mauricio Pereyra ahndete der Referee mit einem Strafstoß, den Mamajew sicher zum Siegtor verwandelte.
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