BVB müht sich

Julian Weigl (gelbes Trikot), der vor der Saison von 1860 München nach Dortmund wechselte, stand gegen den Wolfsberger AC überraschend in der Start-Elf. Bild: dpa

Trainer Thomas Tuchel hat bei Borussia Dortmund einen erfolgreichen Einstand gefeiert. Der BVB hat aber noch viel Luft nach oben.

In seinem ersten Pflichtspiel an neuer Wirkungsstätte gelang Tuchels Team am Donnerstagabend in der 3. Qualifikationsrunde zur Europa-League ein 1:0 (1:0) beim Wolfsberger AC. Vor 30 250 Zuschauern im Wörthersee-Stadion von Klagenfurt kam der Bundesligist dank des Treffers von Jonas Hofman (14. Minute) zu einem insgesamt verdienten Sieg, musste aber in der hektischen Schlussphase bange Minuten überstehen. Damit geht der Favorit mit dem besten Aussichten auf die Playoffs in das Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse.

Nach insgesamt sieben Testspielen mit starker personeller Fluktuation fiel dem Klopp-Nachfolger die Auswahl seiner Stammelf schwer. Im Tor setzte er auf Roman Bürki. Der Neuzugang aus Freiburg erhielt den Vorzug vor Roman Weidenfeller, der laut Tuchel allerdings im zweiten Duell mit Wolfsberg zum Einsatz kommen soll. Im Mittelfeld schenkte er Neuzugang Julian Weigl und Rückkehrer Jonas Hofmann das Vertrauen - zum Leidwesen der Reservisten Gonzalo Castro und Shinji Kagawa.

Die mutige Aufstellung von Tuchel machte sich bezahlt. Ausgerechnet Hofmann, für viele die größte Überraschung in der Startelf, sorgte für die ersehnte frühe Führung. Nach Zuspiel von Henrich Mchitarjan hatte der aus Mainz zurückgekehrte Mittelfeldspieler keine Mühe, den Ball aus sieben Meter ins Tor zu schießen. Auch nach Wieder-Anpfiff dominierte zunächst die Borussia. Doch mit zunehmender Spielzeit verlor der BVB mehr und mehr seinen Rhythmus. Das ermutigte die Wolfsberger zu einer offensiveren Gangart.
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